Meine feindlichen Freunde

Es ist keine sehr neue Feststellung, dass die politische Entwicklung in Deutschland seit 2015 das Land zerrüttet hat und dass tiefe Gräben sich gebildet haben zwischen Menschen, zwischen Kollegen, Verwandten, Freunden, denen zuvor niemals in den Sinn gekommen wäre, sich über Frau Merkel, über die Migrationsfrage, die mediale Verlotterung oder das sogenannte „Mahnmal der Schande“ großartig die Köpfe heiß zu reden. Aber wenn die Feststellung auch nicht neu ist, so ist sie doch jedes Mal aufs Neue deprimierend und bestürzend, denn man fragt sich nach jedem Streit, nach jedem Samstagabend, der nach ein paar Bierchen in die erbittertsten Auseinandersetzungen ausgeartet ist, wie das eigentlich noch weitergehen soll.

Meine Freunde sind meine Freunde. Aber neuerdings sind sie auch meine Feinde, darüber kann ich mich kaum mehr hinwegtäuschen. Die Feindschaft ist eine Gegnerschaft, die den anderen Standpunkt nicht mehr für diskussionswürdig hält, die ihn für so unsäglich falsch und verkehrt hält, dass seine Illegitimität nicht weiter begründet werden muss. Ein solcher Standpunkt wird heute in der Regel rechts verortet.
Meine Freunde halten mich mittlerweile für einen Rechten. Ich selbst halte mich nicht dafür, ich halte mich lediglich für jemanden, der einige von den Rechten und einige ihrer rechten Ansichten für legitim und teilweise für vernünftig hält. Genau so wie ich einige linke Ansichten für legitim und vernünftig halte.
In einem Land aber, dessen Kulturschaffende den verzückten Stadionmassen die Parole „Keinen Millimeter nach rechts!“ ins Gehirn brüllen, und in dem die davon aufgehetzten Fußtruppen genau diese Parole dann auf Familiengräber von regierungskritischen Publizisten wie Vera Lengsfeld malen, ist die von mir praktizierte Ausgewogenheit offenbar höchst verdächtig. 

Ich nehme mir die Freiheit, mich immer mal wieder ein paar Millimeter nach rechts, ja mitunter – wenn mich der Irrsinn und die Hässlichkeit der Gegenwart zu ersticken drohen – sogar ein paar Meter nach rechts zu bewegen. Für Herbert Grönemeyer und für meine Freunde zählt dann nicht mehr, dass ich mich immer mal wieder auch ein paar Millimeter und Meter nach links bewege. Meine Freunde hassen alles, was rechts ist. Da macht es keinen relevanten Unterschied, ob etwas rechts, rechtsradikal, rechtsextrem, faschistisch, nazistisch, oder sonstwie eklig gestrig, konservativ, nationalistisch, autoritär, reaktionär, dunkeldeutsch ist. Rechts ist Hölle, rechts ist braune Scheiße, rechts ist Hitler.

Für Differenzierungen sind meine ansonsten hochintelligenten und gebildeten Freunde hier nicht zu haben. Sie wehren den Anfängen und zeigen klare Kante. So wie es Steinmeier und Söder, Slomka und Kleber, Joko und Klaas, Böhmermann und Welke, die Hosen und die Prinzen ihnen dauernd vormachen, so wie es all die Kirchen- und Gewerkschaftsfunktionäre, die Schauspieler und Kulturschaffenden, die Musiker und Moderatoren, die Sportler, Unternehmer und Wirtschaftsführer, all die NGO-Aktivisten, die Seenotretter und die Klimakinder, die Scientists for future und die Omas gegen rechts ihnen tagtäglich predigen. Meine Freunde glauben, was ihnen gepredigt wird. Meine Skepsis kommt ihnen merkwürdig und verschwörungstheoretisch vor. Meine Freunde schwimmen mitten im Mainstream und fühlen sich da pudelwohl.

Ich rede hier übrigens von Leuten, denen man höhere analytische Fähigkeiten und eine sehr überdurchschnittliche Urteilskraft keinesfalls absprechen kann. Auch an Belesenheit, Lebenserfahrung und genereller Gutwilligkeit mangelt es nicht. Ich rede von Leuten, die an renommierten Universitäten arbeiten, Dozenten und Lehrstuhlinhabern, sie beraten Städte und Parteien, sie tummeln sich auf Kongressen und in Ministerien, sie konzipieren Ausstellungen, verfassen Schulbücher und geben Fernsehsendern Experten-Interviews. Meine Freunde sind keine Idioten, so viel ist mal sicher.

Aber genau das ist das Problem: Wenn schon solche Menschen ihre ideologischen Beschränkungen nicht überwinden, ja nicht einmal in Frage stellen können, wenn sie nicht in der Lage sind, einen Schritt zurückzutreten von ihren habituellen Überzeugungen, ihren Glaubensgewissheiten, um sie halbwegs objektiv und interesselos, möglichst kalt und sachlich zu begutachten und auf ihre Stichhaltigkeit, ihre innere Konsistenz hin zu befragen – dann macht mich das noch viel viel hoffnungsloser hinsichtlich der Zukunft dieses Landes als all die Bundestagsdebatten und Talkshows, die ich mir – ich versteh es selber nicht – unter Ekel- und Gruselattacken doch immer wieder mal reinziehe.

Ich weiß nicht, wo das hinführen soll … ich vermute, die Gräben werden in den kommenden Jahren immer tiefer werden, das Unverständnis, die Ablehnung, die Aversion immer unüberbrückbarer zwischen Millionen von Menschen, die in diesem Land zusammenleben müssen. In einem Land zusammenzuleben ist leider generell sehr schwierig, wenn man in verschiedenen Welten lebt. Das Wort Bürgerkrieg geistert immer mal so en passant durch Radiogespräche und Zeitungskommentare. Ich vermute, dass es dort fast ausschließlich metaphorisch gebraucht wird. Mir scheint aber mittlerweile, dass ein realer, handfester und blutiger Bürgerkrieg schon nicht mehr so dermaßen abwegig und undenkbar ist, wie er es noch vor zwanzig oder zehn Jahren gewesen wäre.

Ein Mittel, die Katastrophe abzuwenden, wäre die minutiöse, präzise Gesprächsanalyse. Die Menschen müssten gezwungen werden, sich selbst und den anderen richtig und unmissverständlich zu verstehen. Jeder Satz, jedes Wort muss auf die Goldwaage, damit es unmöglich wird, dem anderen etwas zu unterstellen, was er nicht gesagt hat, und selber Dinge von sich zu geben, die man gar nicht gemeint hat.
Das ist aber schon im privaten Kontext so arbeitsaufwändig, dass niemand Zeit und Lust dazu aufbringen wird. Den vierstündigen Wirtshausdisput vom vorigen Samstag hätte man theoretisch mit dem Smartphone aufzeichnen können, davon ein Transkript erstellen können, und dieses könnten meine Freunde und ich nun in einem zweiwöchigen Workshop in der Buchinger Fastenklinik am Bodensee Zeile für Zeile durchgehen, um im klaren Kopf daran zu arbeiten, was wer wirklich gesagt und gemeint hat, und was nun wirklich seine Überzeugung ist, was er ernsthaft will und nicht nur so dahergesagt hat, wo er nur provozieren wollte, und wo er es nicht wagte, das wirklich Gedachte oder nur Halbgedachte und halb im Vorbewussten Herumgeisternde laut und deutlich auszusprechen. 

Eine solche Intensivierung und Rationalisierung des Diskurses ist unter den Bedingungen der Gegenwart nicht zu realisieren. Und selbst die unter uns, die Zeit hätten für so was (und zehntausend Euro für ein Executive-Zimmer in dieser Kurklinik), hätten wohl keine Lust dazu. Zwei Wochen ultraanstrengende Laberei, Textkritik, Kommunikationsanalyse, Selbstreflexion … und das dann auch noch ohne Bier. 

„Halt die Fresse, du Arsch“, sagt sich in zwei Sekunden, und ist irgendwie auch befriedigender. Wenn es zum Bürgerkrieg kommen sollte, wird er nicht zuletzt auch auf das Konto der kommunikativen Faulheit gehen.

Ein großer Teil unserer verbalen Kneipenschlägerei war übrigens – mal wieder – dem Greatest Hit von Björn „The Bernd“ Höcke gewidmet, dem Denkmal der Schande. Und die meiste Zeit verbrachte ich damit, meine Freunde zu korrigieren. Sie sagten etwa hundertmal „Mahnmal der Schande“, und ich verbesserte dann immer: „Denkmal der Schande“. Weil er damals in Dresden halt „Denkmal“ gesagt hat, und nicht „Mahnmal“. Allein dafür hätten wir uns gegenseitig die Visagen grün und blau schlagen können.

Höckes Denkmal-Spruch und seine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ haben nicht aufgehört, die Gemüter zu erhitzen. Ich dachte naiverweise, ich hätte dazu in meiner Reichstagsrede (www.fluegel-und-pranke.de/buecher) mit der Analyse des genitivus scandalosus schon das Notwendige gesagt, aber meine Freunde geben nicht viel auf Grammatik und close reading, wenn es gilt, den neuen Nationalsozialismus zu besiegen. Sie wähnen Deutschland allen Ernstes in der gleichen Situation wie in den Zwanziger-, Dreißigerjahren, und sie müssen dieses Mal unbedingt wachsamer und entschlossener sein als ihre Großeltern. Und, ja, sie sind sehr wachsam, sie durchschauen diesen neuen Hitler-Höcke. Wo ich einen unterdurchschnittlich talentierten Politiker, oder besser: einen in die Politik entlaufenen Lehrer höre, der halbwegs diskutable Positionen rhetorisch ziemlich ungeschickt unters Volk zu bringen versucht, hören meine Freunde einen Holocaustleugner, der Deutschlands nächster Diktator werden will. Wo sie kalkulierte Tabubrüche und eine perfide, exakt durchgeplante Strategie der Ausweitung des Sagbaren erkennen, erkenne ich nur amateurhaften Theaterdonner und mäßig aufregende Provokationen. So wie letztens bei einer Wahlkampfrede auf einem mitteldeutschen Marktplatz, wo Höcke für die Leute vom Verfassungsschutz eine Flasche Fürst Metternich ins Publikum reichte, so als historische Anspielung auf staatliche Zensur, gähn.

Wenn ich Höcke auch als Politiker nicht viel zutraue, so würde ich mit ihm doch sehr gern einmal diskutieren, darüber etwa, was seine 180-Grad-Wende konkret bedeuten würde, und ich frage mich immer wieder, warum diese Diskussion noch nie stattgefunden hat, im Fernsehen, zur besten Sendezeit, Montag Abend, ARD, drei Stunden lang. Müsste nicht mit mir sein, könnten auch Leute sein, die mehr von der Sache verstehen, echte Historiker, echte Kultusminister, echte Psychoanalytiker, echte Philosophen. Und mit denen unterhält sich dann Herr Höcke, moderiert von einem ganz unbissigen, aber sachkundigen Moderator ganz ruhig und ohne Publikum darüber, wie er sich zukünftige Schulbücher, Gedenkfeiern, Mahnmale, Museen und so weiter vorstellt. Und die anderen Diskutanten sagen dann vielleicht: „Aha, interessant, das sehe ich aber anders, ich möchte aus diesen und jenen Gründen nicht, dass das Denkmal für die ermordeten Juden Europas aus dem Herzen der Hauptstadt verlagert wird in das Herz der Lüneburger Heide, unter anderem deshalb, weil es mir dort irgendwie etwas zu abgelegen scheint, gemessen an der Bedeutung, die der Holocaust in unserer nationalen Psyche spielt und weiterhin spielen sollte. Außerdem gibt es da gewiss auch Probleme mit dem Naturschutz …“

Vielleicht sagen sie auch irgendwas anderes, auf jeden Fall wüsste man am Ende des Abends wahrscheinlich etwas konkreter, ob dieser Höcke der Hitler ist, für den ihn alle halten, oder nur ein etwas versponnener Oberstudienrat mit einer leicht gruseligen Stimme. Meine Freunde aber wollen, dass Höcke Hitler bleibt. Das finde ich neurotisch, kindisch, lächerlich.
Kann sein, dass ich mich täusche, und Höcke wird wirklich irgendwann zum Hitler. Aber in dem Fall werde ich lieber dann, wenn es so weit ist, zum Widerstandskämpfer, als mich jetzt schon wie ein Hysteriker aufzuführen.

Wenn es nach mir ginge, würde übrigens das Holocaust-Denkmal unbedingt in Berlin und genau an der Stelle bleiben. Aber es müsste ein neues, brutaleres, heftigeres her. Ein wirkliches Monument der Schande, das seinen Zweck erfüllt, nämlich eben die Schande, den Schmerz, das Grauen fühlbar zu machen, könnte beispielsweise eine große, eine um den Faktor zehn vergrößerte Gaskammer sein. Der Platz an der Berliner Ebertstraße ist geräumig genug, um dort eine Halle von achtzig mal achtzig und einer Höhe von fünfundzwanzig Metern zu errichten. Einen schmucklosen Backsteinbau ohne Fenster. Nur mit einer riesigen graugrün-rostigen Eisentür mit Guckloch in Augenhöhe, also in etwa sechzehn Metern über dem Boden. Dorthin gelangen die Besucher einzeln über eine Treppe, deren Erklimmung schon einige Anstrengung und Überwindung kostet. Oben angelangt dürfen sie dann durch das Bullauge in die monströse Kammer gucken.
Was sehen sie?
Sie sehen eine Figurengruppe geschaffen vom australisch-englisch-deutschen Bildhauer Ron Mueck, das ist der, der diese hyperrealistischen Fiberglas-Silikon-Plastiken von Menschen in vergrößerter oder verkleinerter Form schafft, also etwa seinen toten Vater in halber Naturgröße oder ein Neugeborenes als tonnenschweres Monstrum. Dieser Künstler wird für unser Memorial eine Gaskammer-Ladung jüdischer Frauen und Kinder anfertigen, die gerade den Todeskampf kämpfen und verlieren. Sie sind festgehalten als alptraumhaftes, unerträgliches Standbild unserer deutschen Nationalschande: Sie röcheln und schreien, sie bluten und brechen zusammen, sie krampfen sich ineinander und pressen im Ersticken ihre Babys ans Herz, als könnten sie ihnen irgendetwas erleichtern durch ihre verzweifelte letzte Liebe, ihre vergebliche Mütterlichkeit, während schon die Pisse an ihren Beinen herabrinnt, hinab auf die Schwächsten, die tot schon in ihrem Erbrochenen liegen, die ausgemergelten Alten, geschorenen Greisinnen, denen deutsches Gas mit deutsch-gründlicher Grausamkeit die Lungen verätzte und das Blut vergiftete. Der Betrachter sieht das Grauen in zehnfacher Vergrößerung vor sich, nicht abstrahiert und stilisiert, sondern maximal lebensecht. 

Wer die Schande fühlbar machen will, muss so direkt und eindeutig wie möglich werden, jede Entkonkretisierung ist hier nur Feigheit und Schonung. Das gegenwärtige Holocaust-Denkmal tut – wie ich schon an anderer Stelle ausführte – niemandem weh und macht niemandem auch nur ansatzweise unsere deutsche Schande fühlbar. Es handelt sich um vollkommen nichtssagendes, abstraktes Wellnessdesign und wird daher sehr zu Recht zu Versteckspiel und Sonnenbad missbraucht.

Unser neues Denkmal oder Mahnmal oder Schammal wäre übrigens auch im Innern begehbar, allerdings nur nach Voranmeldung und nach langer Wartezeit. Es wird immer nur eine Person hereingelassen, die in fünf Minuten einmal einen schmalen Gang durch die Figurengruppe abschreiten darf, um sich den Horror von Nahem, von unten, aus der Totenperspektive anzusehen. Wer mit ein wenig Phantasie begabt ist, wird sich vielleicht schon jetzt, vor der (wohl nie stattfindenden) Realisierung, vorstellen können, welche traumatisierenden und kathartischen Wirkungen solch ein Rundgang haben würde.

Wir sollten mit Herrn Höcke darüber sprechen, wie er so etwas fände. Und dann auch gern darüber, wie wir die positiven, erfreulichen und erhebenden Aspekte unserer Geschichte angemessen zur Darstellung bringen.

Ich weiß natürlich, dass meine Worte weder Herrn Höcke noch meine Freunde noch genügend meiner untereinander verfeindeten Landsleute in einem Maße erreichen werden, durch das sich etwas Entscheidendes ändern ließe am Gang der Dinge. Die Verfeindung schreitet voran, die Verhärtung der Fronten, die Verrohung der Sprache, die Verpöbelung des Diskurses.
Die Lust an der Enthemmung, die medial befeuerte Scham- und Maßlosigkeit ist das Leitsymptom unserer fiebernden Zeit. Die Kultur ist so gut wie abgestorben, die Zivilisation ist im Verfall begriffen. Immer mehr Einzelne sehen schon nicht mehr ein, warum sie sich im Zaum halten sollen, warum sie ihren Zorn bezähmen sollten, warum sie nicht irgendjemanden, den sie für was auch immer verantwortlich halten, beleidigen und bedrohen sollten, oder ihm tatsächlich per Schuss- oder Stichwaffe zu Leibe rücken sollten. 

Man möchte sich nicht ausmalen, was passiert, wenn Björn Höcke oder Cem Özdemir Opfer eines politischen Mordes würden. Welche Kräfte auf der einen oder anderen Seite mobilisierbar sind, haben Hamburg und Chemnitz andeutungsweise gezeigt. Der Staat wird zu schwach sein, um in einem richtigen Ernstfall eine Eskalation zu verhindern. Hinter den extremistischen Truppen, hinter den Opfern und den Ideen, die sie verkörpern, werden sich die politischen und gesellschaftlichen Kräfte formieren, das drängende Gefühl, dass der Konflikt nun ein für allemal ausgetragen und entschieden werden muss, nimmt überhand. Die Medien drehen vollends durch, die Propaganda auf beiden Seiten läuft auf solchen Hochtouren, in solchen Niederungen, wie wir sie uns noch gar nicht vorstellen können, der eigentliche Anlass der Unruhen tritt nach und nach zurück, die Konfliktparteien haben sich endgültig formiert, es kann einfach so nicht weitergehen, die Menschen bewaffnen sich, selbst die friedensbewegtesten Grünen greifen zu Mistgabeln und Molotowcocktails, Parteizentralen brennen, Parlamente brennen, Polizei und Armee müssen sich entscheiden, für welchen Staat sie kämpfen, der Krieg ist da.

Ich liebe meine Freunde, eine unauflösliche seelische Verwobenheit, eine unauslöschliche biographische Ineinandergewachsenheit wird es mir ewig unmöglich machen, ihnen gleichgültig zu begegnen oder sie gar zu hassen. Möge es uns erspart bleiben, dass wir, wenn es je zum Bürgerkrieg kommen sollte, wenn wir je zu den Waffen greifen sollten, um die deutschen Dinge auszufechten, auf verschiedenen Seiten kämpfen müssen. Vielleicht sollten wir vorher gemeinsam auswandern.

 

© Marcus J. Ludwig 2019
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