Die Wut der Entwürdigten

Alle Corona-Rationalisten, alle Aufklärer, Beruhiger und Entwarner können ihre argumentativen Anstrengungen einstellen. Es hat keinen Sinn mehr. Die neue Normalität ist da. Selbst wenn wir heute glasklar bewiesen bekämen, dass Covid-19 nicht gefährlicher als die gewohnte Allerwelts-Grippe ist, ließe sich das Rad nicht mehr zurückdrehen. Die Menschen sind von den Panik-Medien auf ein Level hypersanitärer Achtsamkeit gescheucht worden, von dem man sie bis auf Weiteres nicht mehr herunterbekommen wird.

Gegen einen nie dagewesenen Verdummungs- und Verängstigungs-Rummel sind über Wochen und Monate unzählige kluge Artikel und Aufsätze erschienen, die kritisch aufgeklärt haben und mit guten Argumenten die Gefährlichkeit des Corona-Virus relativiert, das heißt auf ein realistisches Bedrohlichkeits-Maß herabgestuft haben. Aber Maß und Relation interessieren die meisten nicht mehr. Die Maßstäbe haben sich geändert. Und ich glaube, sie haben sich für immer geändert.

Die Menschen wollen sich nicht beruhigen lassen. Die Menschen akzeptieren keine 25.000 Toten mehr, auch nicht 10.000 oder 5.000. Die Zeiten sind ein für allemal vorbei, da man solche Zahlen für saisontypisch oder schicksalhaft ansah. Die Leute sind nicht bereit, solch sinnloses Sterben hinzunehmen. Nur weil wir bisher immer weggesehen haben, nur weil wir bislang Tausende und Zehntausende haben verenden lassen, müssen wir doch nicht aus kalter Konsequenz weiterhin alle Jahre wieder so viele sterben lassen, so sagen sie. Und das klingt ja auch keineswegs völlig unlogisch. Wenn wir Fortschritte in Sachen Lebenserhaltung und Todesvermeidung erreichen können, sollen wir die dann fahrlässigerweise unterlassen? Doch wohl nicht.

 

Einzelfallethik und Epidemiologie

Der Denkfehler – der vielleicht mindestens ebenso sehr ein „Fühlfehler“ ist – liegt nach wie vor in der Vorstellung begründet, dass die Kranken, die infolge einer Viruserkrankung sterben, eigentlich nicht sterben würden, sondern noch jahrelang gesund und glücklich leben könnten.

Und das Fatale ist, dass das ja auch im Einzelfall zutreffen kann. Es gibt einzelne Vierzigjährige, die gestorben sind. Menschen, die nur dieses eine verdammte Leben hatten, und denen nun vielleicht fünfzig Lebensjahre vorenthalten worden sind, weil irgendein Maskenverweigerer ihnen seine Viren direkt in den Rachen gehustet hat. So etwas ist empörend und mobilisiert stärkste ethische Impulse in jedem, der des Mitleids fähig ist.

Aber Einzelfallethik und Epidemiologie müssen – auch wenn es noch so schwerfällt – in ein gemeinwohladäquates Verhältnis gebracht werden. Die 35-jährige Witwe, die nun mit drei Kindern alleine dasteht, mag ihren Schmerz herausschreien in dem besinnungslosen Fluch, dass doch lieber Millionen ihren Arbeitsplatz hätten verlieren sollen und Milliarden für alle Ewigkeit mit Masken herumlaufen sollten, wenn dadurch ihr geliebter Mann noch leben könnte!

Wir andern aber müssen bei Besinnung bleiben. Wir dürfen bei solchen zutiefst verständlichen, aber inhumanen Ungleichungen nicht mitmachen. Wir müssen das Ganze im Blick behalten, die gefahrenstatistische Gesamtschau, und die mahnt zur Verhältnismäßigkeit. Wenn die Pest grassiert, mögen alle Verhältnisse hinfällig sein. So ist aber jetzt nicht die Situation. Wenn jemals ein rechnender, rationaler Utilitarismus am Platze war, dann jetzt. Wenn es je geraten schien, abzuwägen, wieviel Glück auf der einen gegen wieviel Leid auf der anderen Seite steht, welche Maßnahmen wieviel Lebensqualität und Lebenszeit bringen und wie viele Kollateralschäden sie auf lange Sicht verursachen, welche Risiken gegen welche Chancen zu summieren und zu gewichten wären, dann jetzt.

 

Würde und Wellness-Gewäsch

Aber, pardon, ich rede schon wieder, als wäre noch etwas auszurichten, als bestünde doch noch eine vage Hoffnung, die Herde der Einzelfallextremisten ließe sich zur Vernunft bekehren. Diese Hoffnung besteht nicht.

Wer den Mehrheitsschäfchen irgendwelche Lebenswert-Rechnungen präsentiert, wird schlagartiger denn je mit einem massiven Menschenwürde-Shitstorm rechnen müssen. Das ewig-alltägliche Artikel-1-GG-Geschwätz hat über die Jahre tiefengründlich gewirkt: Die Würde des Menschen hat sich als allerheiligste Unantastbarkeit etabliert in den leeren Herzen und den denkfaulen Hirnen, eine ersatzreligiöse Monstranz, die allen Diskussionen über mathematische Entscheidungsfindung ein grundgesetzliches Ende bereitet.

Der zeitgenössische Hypermoralist hat zwei Totschlagargumente: In der einen Hand hält er die Menschenwürde-Fackel, mit der andern reckt er die Nazikeule, und so posiert er als kolossale Unfreiheitsstatue über aller Vernunft und aller echten Moralität.

Vor den Absolutheitsansprüchen moralistischer Infektionsschutz-Fanatiker kann keine nüchterne Abwägung bestehen. Relativierung ist ihnen kein Mittel reifer Realitätsbewältigung, sondern ein Sakrileg. Sie sehen nicht vereinzelte schwerkranke Alte, die an einem Virus sterben, inmitten von zweieinhalbtausend Menschen, die am selben Tag an den anderen üblichen Ursachen sterben. Sie sehen Massen von unersetzlichen Individuen mit unverrechenbarer Würde, Menschen, die durch unser schuldhaftes Versagen zu Unrecht gestorben sind. Als wären die anderen Zweieinhalbtausend „zu Recht“ gestorben …

Sie sehen nicht die einzelnen Tagestoten verteilt auf ein riesiges Gebiet, das von 83 Millionen bevölkert wird. Sie sehen die Kumulation, sie sehen die zusammenaddierten Zehntausend. Sie sehen ein Massengrab voller Würdenträger, die wir nicht haben schützen wollen in unserer selbstsüchtigen Unachtsamkeit.

Sie sehen unsolidarische Egoisten, die ihr Leben leben wollen auf Kosten der Schwachen, junge Leute, die feiern wollen und dann der Großmutter den Tod ins Haus tragen.

Und ich, ich Idiot, sehe schon wieder Menschen, die ich schütteln und rütteln und zur Besinnung bringen will durch eindringliche Worte. Wo ich doch weiß, dass das nichts bringt. Ich muss aufhören damit. Und ich höre auch gleich auf. Eines möchte ich nur noch loswerden: Eure „Würde“ kotzt mich langsam an. Eure „Würde“ ist nichts als widerwärtiges Wellness-Gewäsch. Zehntausende alte Menschen, Heimbewohner sind einsam und alleine gestorben, nachdem sie ihre letzten Lebenswochen „zu ihrem Besten“ in Isolationshaft verbringen mussten. Menschen verlieren ihre Existenzen, werden vom Selbständigen zum Almosenempfänger herabgewürdigt. Menschen werden zu gesichtslosen, misstrauisch-verängstigten Staatspatienten degradiert. Mitbürger werden zu Gefährdern. Menschen sehen in ihren Mitmenschen keine Wesen mit Würde mehr, sondern Erreger von Angst und Ekel. Eure Maßnahmen zur Wahrung der Menschenwürde machen Menschen unglücklich, machen Menschen krank, arm und tot. Druckt euch euer Social-Marketing-Gequatsche von „Würde“ aufs Klopapier, und hört gefälligst auf, Menschen, die frei und selbstverantwortlich und mitmenschlich leben wollen, zu entwürdigen!

 

Grooming Talk

Eine Kleinigkeit noch: Ich sah neulich ein TV-Gespräch mit Ulrich Teusch, das mir zu einer sehr einfachen Erkenntnis verhalf: Es gibt redliche Menschen, solche, die mutig denken wollen und ein echtes Interesse an der Wahrheit haben. Und es gibt Menschen, denen das Denken – aus welchen Gründen auch immer – zu aufwändig, zu anstrengend, zu frustrierend ist, und die sich statt für die Wahrheit mehr für Geld und Macht interessieren und für das gute Gefühl, zur Gemeinschaft der Anständigen und Unverdächtigen zu gehören.

„Geld und Macht“ klingt jetzt nach milliardenschweren Diktatoren, ich meine aber nur den gemeinen, gutsituierten Journalisten, der einfach seinen Job und sein Gehalt behalten will und seinen kleinen bescheidenen Platz innerhalb der bestehenden Machtverhältnisse. Es geht um diese mediale Deutungs- und Mitsprachemacht, die einem regelmäßig das Gefühl von Selbstwirksamkeit verschafft: Ich sage etwas, Menschen hören es, sie reagieren darauf, man denkt meine Gedanken nach, ich greife ein wenig ein in den Lauf der Welt – und so eine Einflussposition gefährdet man besser nicht dadurch, dass man ausschert aus dem Konsenskorridor, dass man es sich verscherzt mit seinesgleichen durch unbequeme Wahrheiten und konsequente Fragen.

Und so geht es denn in all den Gesprächsrunden von Medienmenschen und Politikmenschen auch nicht um Erkenntnisgewinn, nicht um Austausch von Argumenten oder gemeinsame Annäherung an die Wahrheit. Solche Veranstaltungen haben, wie wir von Desmond Morris wissen, vor allem einen Zweck: Social Grooming, symbolisches „Lausen“ im Dienste der Aufrechterhaltung von Sozialstrukturen und der Ausbildung von Kommunikationsnetzen. Es sind Rituale zur Gruppenstärkung und zur gegenseitigen Versicherung: Wir gehören zu einer Herde, einer Horde, zum selben Stand und Verband, und damit das so bleibt, stärken wir unsere Bindung, indem wir talkend und nickend einander den Pelz pflegen.

Nach Herrn Teusch hörte ich ernüchterungshalber noch der Morgenmagazinmoderatorin Susan Link zu, die in der Sendung von Sandra Maischberger am Labertresen saß und Meinungen zu allem Möglichen kundtat – und dabei direkt meine neugewonnene schlichte Erkenntnis bestätigte: Menschen sind verschieden, Menschen haben verschiedene Interessen, und diese Verschiedenheiten sorgen dafür, dass die einen das Richtige tun und die anderen das Falsche tun. Das Falsche ist in diesem Fall die Diskussionsverweigerung. Susan Link will Verkehrstote nicht mit Coronatoten vergleichen: „Ich finde, ehrlich gesagt, dieses Vergleichen von Todeszahlen … und Aufrechnen … das hat für mich einfach was Perverses, muss ich ganz ehrlich sagen. […] Jetzt bemühen wir uns, Coronatote zu vermeiden, Infizierte zu vermeiden, und wir stehen vor dem Herbst und dem Winter, wo es eine große Herausforderung wird. Und Tote gegeneinander … – welche Maßnahme ist denn bei wieviel Toten gerechtfertigt? Diese Diskussion möchte ich zumindest nicht führen.“

Und das Merkwürdige ist (das heißt: es wäre merkwürdig, wenn man es nicht schon gewohnt wäre), dass von Frau Maischberger dann exakt nichts kommt. Von einem denkfähigen Menschen im Wachzustand würde man doch erwarten, dass er jetzt sagt:
„Wieso, Frau Link, wollen sie darüber nicht diskutieren? Weil eine solche Diskussion Konsequenzen haben könnte? Konsequenzen, vor denen Sie Angst haben vielleicht? Entscheidungen, die sie treffen müssten, Dilemmata, denen Sie nicht ausweichen könnten? Ist das nicht ein wenig feige? Zu sagen: Ich will nicht über schwierige ethische Fragen diskutieren, lieber propagiere ich Grundrechteeinschränkungen für alle? Haben Sie sich da nicht vielleicht den falschen Beruf ausgesucht?“

Leute wie Susan Link und Sandra Maischberger sind viel gefährlicher als diese richtig ideologischen Propagandisten, Restle, Moor, Welke, Kleber. Die geben sich immerhin relativ offen als Kämpfer und Agitatoren zu erkennen. So ganz unkämpferische Normalos wie Frau Link machen aber in der Summe das Klima. Nebenbei und ohne böse Absicht. Sie sind die säuselnden Stimmen des Zeitgeistes. Gegen Kleber und Co. empören sich Hater und Kritiker, gegen die kämpft man. Niemand kämpft gegen Susan Link.

 

Unter freien Menschen

Jetzt komm ich aber wirklich zum Ende, ich wollte nur noch schnell sagen: Von meinem Naturell und Charakter her bin ich der geborene Abstandhalter. Social Distancing ist eigentlich genau mein Ding. Ich lass mich nicht gern anfassen, ich hab gern viel Platz um mich herum, ich meide jede Menschenansammlung.

Ich habe mich viel dahingehend befragt in den letzten Monaten, warum ich nicht von Herzen einverstanden bin mit dem, was gerade passiert. Ich könnte erleichtert sein, ich könnte geradezu hoffen darauf, dass sich die Sache irgendwie verstetigt, dass sich um mich herum eine neue Normalität etabliert, die Rücksicht nimmt auf mein Distanzbedürfnis.

Die Antwort ist: Ich bin deshalb nicht einverstanden, weil die Gründe die falschen sind. Die Gründe beleidigen meine ästhetischen Überzeugungen und besudeln mein Menschenbild. Ich wäre einverstanden, wenn meine Mitmenschen aus Höflichkeit und Einfühlsamkeit und Zuvorkommenheit Rücksicht nähmen auf Leute wie mich, Leute, denen das Warme und Spontane, das Herzliche und Vertrauliche etwas schwerer fällt als andern. Ich bin nicht einverstanden, wenn sie es aus Angst und Ekel tun, aus Untertänigkeit, aus freiwilliger Selbstlähmung, aus kindischer Todespanik, aus Regierungshörigkeit, aus Mediengläubigkeit, aus all den vormenschlichen Motiven, die freie Bürger, potenziell vornehme Menschen, in verdruckste Kriechtiere verwandeln. Corona hat die Menschheit – die auch vorher schon keine stolze Schönheit war – vollends klein und hässlich gemacht.

Ich möchte unter freien Menschen leben. Sie müssen nicht vor Stolz platzen, aber eine erwachsene Selbstachtung wäre wünschenswert. Wenn mir solche Menschen mit ihrer Freiheit auf die Pelle rücken, kann ich mich schon selbst um Distanzierung kümmern. Lieber ärgere ich mich gelegentlich über einen Aufdringlichen, als eine ganze Gesellschaft von Ängstlichen verachten zu müssen.

 

Die seltsamste Peinlichkeit in der Geschichte der Menschheit

Ich fasse zusammen: Ich weiß, was ich hier tue, ist sinnlos. Aber meine Aufgabe ist abgesehen von der Sinnproduktion auch die Verbalisierung von Gefühlen, und seien sie noch so unsinnig und kontraproduktiv.
Ich bin überzeugt, dass sich das Corona-Problem, diese seltsamste Peinlichkeit in der Geschichte der Menschheit, nicht mehr durch Aufklärung, durch gedanklichen Austausch, durch das bessere Argument aus der Welt schaffen lässt. Alle Corona-Skeptiker und Corona-Rationalisten können ihre kraftraubenden Bemühungen einstellen. Es ist einfach sinnlose Energieverschwendung. Das Problem wird einzig und allein durch die Realität aus der Welt geschafft werden. Und die Realität hat zwei Möglichkeiten:

1. Es gibt eine pharmazeutische Lösung in Form von a) prophylaktischer Impfung und b) kurativer Arznei.

2. Die wirtschaftlichen Verhältnisse verschlechtern sich so existenziell drastisch, dass genügend Menschen mit dem Mut der Verzweiflung aufbegehren gegen die verantwortlichen Machthaber.
Ich verstehe nicht viel von ökonomischen Dingen, aber so viel weiß ich: Angst ist Gift für die Wirtschaft. Verängstigte, verunsicherte Marktteilnehmer warten ab. Investoren halten sich zurück, Konsumenten kaufen nicht, und Unternehmer unternehmen nichts. Wenn das lange so geht – und es geht schon viel zu lange so –, dann treibt das Menschen in den Ruin. Und wenn es genug sind, die nichts mehr zu verlieren haben, dann wird es nicht mehr darum gehen, ob die Regierenden und die „Informierenden“ aus guten Absichten oder aus bösem Kalkül gehandelt haben, ob sie nur dumm waren oder fehlgeleitet oder machtbesessen oder selbstherrlich oder schlecht beraten oder was auch immer. Sie werden weggefegt aus ihren Ministerien und Ämtern, von ihren Parlamentssitzen und Lehrstühlen, aus ihren Redaktionsbüros und Talkstudios, weil die Menschen lieber an einem Virus sterben werden, als betteln zu gehen, als das Land verelenden zu sehen, als sich belügen zu lassen und mit Bullshit belabern zu lassen.

Diese zweite Realität wäre dem Künstler in mir die unendlich sympathischere, weil sie die schönere und stolzere wäre, die ehrlichere und heilsamere, weil sie den empörenden Unfug der Vergangenheit korrigieren und notdürftig wiedergutmachen würde. Aber diese Realität würde mir auch als Fiktion reichen, als Kinofilm von mir aus, oder als Deichkind-Konzert, Krawall und kathartische Komik.

Der Bürger in mir wird sich vernünftigerweise mit der ersten, der pharmazeutischen Option begnügen. Wenn ich hier zwei Knöpfchen vor mir hätte, ich würde ohne zu zögern den ersten drücken. Ich würde die Künstlerwut herunterwürgen und die elenden Maskenmenschen millionenfach durchimpfen lassen, auf dass wir uns in die Arme fallen, uns unserer injizierten Immunität erfreuen und einfach aufhören, uns alltäglich anzuwidern mit unserer würdelosen öffentlichen Unterwürfigkeit.

 

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© Marcus J. Ludwig 2020.
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